Die Angebote orientieren sich am konkreten Aufgabenbereich der Personen und den jeweiligen fachlichen Vorerfahrungen. Dabei liegt der Fokus eindeutig auf Angeboten für die Praxisebene. Die Veranstaltungen der Fachstelle dienen primär der Qualifizierung und dem Wissenstransfer, aber auch dem informellen Austausch zwischen Kommunen, Trägern der Freien Wohlfahrtspflege und der interessierten Fachöffentlichkeit.

Neben der jährlich im Mai stattfindenden Jahrestagung mit einem wechselnden Schwerpunktthema bietet die FSA zweimal im Jahr die Veranstaltungsreihe „Kommunale Sozialplanung – ganz praktisch!“ an. Die Themen richten sich sowohl an Sozialplanerinnen und Sozialplaner, die diese Tätigkeit bereits seit längerer Zeit ausüben und sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Sozialplanung und -berichterstattung informieren möchten, als auch an Personen, die erst seit kurzem oder zukünftig sozialplanerische Aufgaben wahrnehmen und entsprechendes Grundlagenwissen benötigen.

Zahlreiche Kommunen in NRW haben in den letzten Jahren neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für die Sozialplanung eingestellt. Aus diesem Kreis kam der Wunsch nach einem fachlichen Austausch, dem die FSA mit dem neuen „Netzwerk Sozialplanung NRW“ ab dem September 2018 nachkommen wird. Das „Netzwerk Armutsprävention NRW“ wurde dagegen schon im Herbst 2015 von der Fachstelle initiiert. Hierin haben sich zahlreiche Institutionen aus NRW zusammengeschlossen, die – mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten – im Feld der Armutsbekämpfung unterwegs sind. Aber auch ganz konkrete Fortbildungen bietet die FSA an, wie z. B. zum Thema georeferenzierte Daten in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bochum.

Der Wissenstransfer steht bei der Schriftenreihe „FSA-Infogramme“ im Vordergrund. Sie sollen eine fundierte Informationsquelle sein, um sich über die in der  Sozialplanung relevanten Themenfelder einen schnellen Überblick verschaffen zu können. Die Veröffentlichungen setzen auf ein kompaktes Format in leicht verständlicher Sprache mit tiefergehenden Literaturhinweisen. Adressaten der Infogramme sind die Steuerungsebene, die Praxisebene in Kommunen und bei Trägern sowie die interessierte Fachöffentlichkeit.