NRW.ProjektSoziales GmbH - Planen.Entwickel.Chancen schaffen.

Beratung

FSA Beratungsteam

Von links: Norbert Wörmann, Christoph Schilde, Tim Stegmann, Lisa Bartling, Lars Schäfer, Gorden Stelmaszyk, Reinhold Schäfer 

 

Die Beratung ist ausgerichtet an den Bedarfen der Kommune und umfasst unter anderem folgende Themenbereiche:

  • Implementierung einer strategischen Sozialplanung
  • Entwicklung von Integrierten Handlungskonzepten
  • kleinräumige Sozialberichterstattung
  • Erarbeitung von spezifischen Lösungen, die dazu geeignet sind, Armut und soziale Ausgrenzung zu bekämpfen
  • organisatorische Optimierung vorhandener Strukturen, beispielsweise Aufbau- und Ablauforganisation im Sozialdezernat
  • Stärken-/Schwächenanalyse
  • Abgleich von Angeboten und Bedarfen
  • Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie der vor Ort tätigen zivilgesellschaftlichen Institutionen
  • Verknüpfung von Sozial- und Finanzplanung
  • wirkungsorientierte Steuerung 

 

Die Beratungsgegenstände können – ganz ausgerichtet an den Bedarfen der Kommune – durchaus unterschiedlich sein. So könnten beispielsweise die Aufbau- und Ablauforganisation im Sozialdezernat das Thema sein: Welche Fachplanungen brauchen wir bei unserem demografischen und sozialen Profil? Wo haben wir Schnittstellen, die im schlimmsten Falle zu divergierenden Planungsergebnissen führen könnten? Welche Möglichkeiten gibt es, durch ein frühzeitiges, integriertes Planen unterschiedlicher Fachdisziplinen Doppelarbeiten zu verhindern und eine abgestimmte Gesamtstrategie zu entwickeln?

Hilfestellung kann die neue Fachstelle ebenfalls liefern bei Fragen rund um eine kleinräumige Sozialberichterstattung: Welche Daten brauche ich zwingend, um die prekären Lebenslagen in meiner Stadt identifizieren zu können? Wie komme ich an diese Daten? Wie kann ich im Vergleich mit den Durchschnittswerten der Gesamtstadt besonders belastete Quartiere identifizieren? Welche Kennzahlen benötige ich, um in den besonders belasteten Quartieren vertiefende Analysen vorzunehmen?

Hat die Kommune die Entscheidung getroffen, ein benachteiligtes Quartier besonders in den Blick zu nehmen und weiter zu entwickeln, stehen nächste Schritte an: Stärken-/Schwächenanalyse, Abgleich von Angeboten und Bedarfen und vor allem die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie der vor Ort tätigen zivilgesellschaftlichen Institutionen. Mit ihnen gemeinsam gilt es, passende, Integrierte Lösungsansätze für die erkannten Problemlagen zu entwerfen. Wenn man hierzu auf die finanzielle Unterstützung aus den unterschiedlichen europäischen Fördertöpfen zurückgreifen möchte, muss in aller Regel ein IntegriertesHandlungskonzept erstellt werden, das nach Möglichkeit ganzheitlich ansetzt und die städtebauliche und die soziale Infrastruktur gemeinsam in den Blick nimmt. Auch hierbei bietet die FSA - ggf. gemeinsam mit dem Fachbereich Projektentwicklung - ihre Unterstützung an.

Ein weiteres Beratungsthema könnte schließlich die Verknüpfung von Sozial- und Finanzplanung sein. Ein erfolgreicher Spagat zwischen zunehmenden prekären Lebenslagen auf der einen Seite und dem kontinuierlichen Rückgang der finanziellen Möglichkeiten auf der anderen Seite ist nur möglich, wenn die strategische Sozialplanung immer auch die Finanzen im Blick hat. Ungleiche Lebensverhältnisse müssen entsprechend auch finanziell und personell ungleich behandelt werden. Eine gleichmäßige Finanzierung der Gesamtstadt mit der berühmten „Gießkanne“ ist nicht sinnvoll und zeitgemäß und auch fiskalisch nicht mehr leistbar. Daher müssen die sozialen Leistungen einer Kommune immer wieder auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden: Erziele ich mit den Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse? Setzte ich das Geld regional und inhaltlich an den richtigen Stellen ein? Wo kann ich Synergieeffekte erzielen, Doppelstrukturen abbauen und die Bewilligung von Leistungen so verändern, dass es zu Einsparungen kommt, ohne dass die Standards der Leistungserbringung gesenkt werden müssen? Voraussetzung für eine solche wirkungsorientierte Steuerung von Soziallleistungen sind verbindliche Zielvereinbarungen, die Entwicklung aussagekräftiger Kennzahlen und ein effektives Controlling.

 

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