NRW.ProjektSoziales GmbH - Planen.Entwickel.Chancen schaffen.

Beratung, Qualifizierung und Transfer - das kostenlose Angebot der FSA

Die Fachstelle für sozialraumorientierte Armutsbekämpfung (FSA) bietet Städten, Gemeinden und Kreisen sowie anderen öffentlichen und gemeinnützigen Akteuren in Nordrhein-Westfalen Beratung, Qualifizierung und Transfer mit dem Fokus der strategischen Sozialplanung, der Entwicklung von Integrierten Handlungskonzepten sowie der Erarbeitung von spezifischen Lösungen, die dazu geeignet sind, Armut und soziale Ausgrenzung zu bekämpfen. Dieses Angebot ist kostenlos. Die FSA erarbeitet gemeinsam mit den Akteuren vor Ort individuelle Lösungen, sie orientiert sich ausschließlich an den Wünschen und Bedarfen der Kommunen und gibt keine fertigen Konzepte vor. Was die Beraterinnen und Berater dagegen bereits mitbringen, ist die Philosophie einer möglichst umfassenden, integrierten Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachbereiche, die auch über den Bereich der Sozialplanung hinausgehen sollen.

FSA

Angesichts leerer öffentlicher Kassen auf der einen und einem steigenden Transferleistungsbezug auf der anderen Seite suchen Politik, Verwaltung und Träger der Zivilgesellschaft nach Wegen, die vielfältigen Folgen der Armut in den Blick zu nehmen. Dabei tauchen zwei Begriffe immer wieder auf: Prävention und Sozialraum. Eine aktive Armutsbekämpfung darf sich nicht damit begnügen, durch regelmäßiges Auszahlen von Transferleistungen den Lebensunterhalt zu sichern. Sie muss vielmehr auf präventive Ansätze bauen. Eine aktive Armutsbekämpfung muss da ansetzen, wo die Menschen sind, in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld, im Sozialraum.

Diesen Zweiklang zwischen Prävention und sozialräumlichen Handlungsstrategien hat sich die nordrhein-westfälische Landesregierung auf ihre Fahnen geschrieben. Etwa mit dem Modellprojekt: „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ oder der Bündelung unterschiedlicher europäischer Fördertöpfe zum Aufruf: „Starke Quartiere – starke Menschen“. Dabei rücken die zahlreichen Einzelprojekte für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen zunehmend in den Hintergrund zugunsten einer lokalen Gesamtstrategie. Unter diesem Dach sollen dann im zweiten Schritt Problemlösungen entwickelt werden, die im Idealfall fachbereichs- und damit auch lebenslagenübergreifend angelegt sind.

Die nordrhein-westfälischen Kommunen bei diesem Perspektiv-Wechsel hin zu einer lokalen Gesamtstrategie zu unterstützen, ist eine der wesentlichen Aufgaben der neuen Fachstelle für sozialraumorientierte Armutsbekämpfung (FSA) als Abteilung der NRW.ProjektSoziales und der Neuausrichtung der Aufgabenstellung des Gesamtunternehmens.